der Schriftzug Fornix in Großbuchstaben

Wann ist ein Volk ein Volk?

Zu jedem Volk gehört auch die Folklore. Ohne die alten Überlieferungen würden in der Welt ein großer Teil fehlen und wir unsere Wurzeln vergessen. Daher ist es wichtig alte Erzählungen, Mythen, Gedichte und Lieder zu erhalten. Genauso wichtig ist es aber auch, Erzählungen der Moderne eine Möglichkeit zu bieten, ein Teil der Folklore zu werden. 

Die folgenden Seiten bieten genau diese Bühne, um altes mit neuem und historisches mit modernem Brauchtum zu vereinen. Gemeinsam können wir eine moderne Gesellschaft in Fornix aufbauen, die niemals ihre Ursprünge aus den Augen verliert. So wird einTeil der Legenden ewig leben.

Ein alter Mann sitzt an einem Tisch und schreibt auf ein Pergament.

Die Dunkelheit greift in die Seelen,
vorbei die alte Herrlichkeit.
Von dem Verfall, lasst mich erzählen,
der heimsucht uns, in schwerer Zeit.

Einst stark und dereinst angesehen,
ihr Name stets Hoffnung gebar.
Tat sie ein and'rer hintergehen,
der einst ihr Schutzbefohl'ner war.

Drum höret mich, ihr treu ergeb'nen,
Heut' zieht der Herbst in Fornix ein.
Doch wir steh'n mit uns'ren Leben,
für Recht und Fried und Freiheit ein.

Die Kriegsgesänge lasset schallen,
lasst klingen Trommeln in der Nacht.
Den Zorn der Freien lasset wallen.
Zieht mit den euren in die Schlacht.

Und tobt der letzte Kampf von allen,
lasst eure Waffen Federn gleichen.
Der Feinde Blut, die dort gefallen,
euch soll zu Tinte dann gereichen.

In roter Schrift geschrieb'ne Worte
So wissen sie, es ist vorbei.
»Wir töten euch an diesem Orte
Und Fornix wieder werde frei!« 

Aufruf an die Getreuen der Fürstenfamilie von Horatio Claudius Mallifence, Hofmarschall von Fornix

Fällt das Laub des alten Waldes,
Naht ein Wetter ran, ein kaltes.

Alte Halblingsweisheit

Zwegre gehen von der Arbeit heim und laufen auf den Betrachter zu.

Auf, auf ihr Kumpel aus den Lagern
erhebt den Kopf und stolz voran.
Nicht lange sollt ihr Freunde hadern,
die Arbeit liegt, drum fangt jetzt an.

Die Hacken schultert, Lampen richtet,
die Helme sitzen auf dem Haupt.
Ist die Tiefe erst gesichtet,
sind mit der Arbeit wir vertraut.

Wir merken kaum, wie der Tag verrint
Und freuen uns auf das, was danach beginnt!

Versinkt das Tagwerk in der Senke,
Heim von der Mine kehren wir.
Gehen in die Zwergenschenke
und stoßen an mit Zwergenbier.

Hebt, hebt ihr Kumpel eure Hacken,
lasst niedersausen sie mit Wucht.
Das Tagwerk kriegen wir gebacken,
wo unser Fürst nach Reichtum sucht.

Dann grabet mit den Schaufeln alle,
das Erz befördern wir hinauf.
Bis der Stoll'n mit lautem Knalle
Einstürzt und wir geben ihn auf.

Wir merken kaum, wie der Tag verrint
Und freuen uns auf das, was danach beginnt!

Versinkt das Tagwerk in der Senke,
Heim von der Mine kehren wir.
Gehen in die Zwergenschenke
und stoßen an mit Zwergenbier.

Nachdem der Staub sich legte,
wir alle sind gesund heraus.
Sich in allen nur ein Wunsch regte,
und wir folgen ihm nach Haus.

Der Weg erleuchtet von Laternen,
ein Zug von schmutzig Zwergen Schar.
So könnt ihr dennoch von uns lernen,
der Feierabend ist wunderbar!

Wir merken kaum, wie der Tag verrann,
und der Feierabend fängt sogleich an!

Versinkt das Tagwerk in der Senke,
Heim von der Mine kehren wir.
Gehen in die Zwergenschenke
und stoßen an mit Zwergenbier.
Wir woll'n an morgen noch nicht denken,
heut' Abend sitzen wir beisamm.
Die Nach wird unsre Schritte kennen
bis ein neuer Tag fängt an.

Drum hebt die Krüge, lasst euch nicht lumpen.
Voll Zwergenbier 'nen mächt'gen Humpen!

Hymne der Fornixer Minenarbeiter

Ein großer Baum steht auf einem starken Felsen.

Was dem Elf sein Baum, ist dem Zwerg sein Fels.

Fornixer Sprichwort

ein Barde sitzt auf einer Blumenwiese und spielt auf seiner Laute.

Wollt ein Elf von edlem Geblüt,
sein Herz, seine Liebste schauen.
Die Lieb in ihm, der Sonne gleich glüht'.
In Fornix grünen Auen

Wollte ein Zwerg, der in Minen grub,
der Liebsten ein Bergwerk erbringen.
Der Hammer der Herzen Rhythmus gleich schlug.
In Fornix tiefen Bingen

Hielt dereinst ein Werschweinmann,
Der hatte die schönsten Borsten.
Um die Hand seiner Allerliebsten an.
In Fornix dunklen Forsten

Trat einmal ein Troll heraus,
um zu zeigen sich selbst als Gatten.
Die Liebste ihn wählte schließlich aus.
In Fornix tiefen Schatten.

Aus tiefen Gräben ein Grubenschrat trat,
die er mit der Pranke gegraben.
Tat's mit der Liebsten nach Grubenschratart.
In Fornix erdigen Lagen.

Eine Fräulein im Hofe des Halblings sang,
sie wolle den Liebsten trauen.
So war es der Halblinge eigener Gang.
In Fornix grünen Auen.

Ein Koboldmann war ein freier Gesell,
mit keiner Frau er wollt sich trauen
Er verbreitet der Kobolde Liebe schnell.
In Fornix Bergen und Auen

Klassisches Fornixer Liebeslied

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.